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Wir gratulieren Prof. Dr. Stefan Hell zum Nobelpreis

Sehr geehrter Herr Professor Hell,

es hat uns außerordentlich gefreut, dass der diesjährige Nobelpreis für Chemie an einen ehemaligen Lenauschüler gegangen ist. Erlauben Sie uns deshalb, Ihnen zu dieser großartigen Anerkennung Ihrer Forschungsleistung sehr herzlich zu gratulieren!

Ganz besonders stolz sind wir, dass Sie die Lenauschule in Ihrem SZ-Interview ausdrücklich lobend erwähnt haben, obwohl Sie nur in der neunten Klasse da waren. Sonst hätten wir uns nicht getraut, Sie als „Kollegen“ anzusprechen. Auch wir sind der Meinung, dass wir mit unserer guten Schulbildung im Banat, namentlich an der Lenauschule, ein wichtiges Fundament für unsere berufliche Entwicklung in Deutschland mitbekommen haben. Das hat uns vor einigen Jahren bewogen, den Verein der Freunde der Lenauschule zu gründen, der die Schule nach dem Alumni-Prinzip unterstützt. Seither helfen wir ihr und ihren Schülern materiell sowie ideell und lassen ihnen Möbel, technische Ausstattung, Bücher, Unterrichtsmaterialien und auch Geldpreise zukommen.

Es ist Ihr Verdienst, dass die Lenauschule wohl die einzige Schule weltweit ist, an der zwei spätere Nobelpreisträger gelernt haben. Vielleicht ist das auch kein Zufall. Jedenfalls fühlen wir uns durch die Auszeichnung an Sie in unserer Auffassung bestätigt, dass die Bedingungen für Bildung immer gefördert werden müssen, denn sie ist unser wichtigstes Kapital. Mit Ihrem Bekenntnis zur Lenauschule haben Sie uns daher aus dem Herzen gesprochen.

Wir hoffen für Sie, dass Sie bei allem Trubel das Erreichte im Kreise Ihrer Familie persönlich genießen können. Und natürlich wünschen wir Ihnen nach dieser Bestätigung auch weiterhin Erfolge bei Ihren Forschungen!

Herzliche Grüße

vom Verein der Freunde der Lenauschule

 

 

Interview von Prof. Hell in der Süddeutschen Zeitung

Webseite des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie, Abteilung NanoBiophotonik (Prof. Hell)

Videos und Informationen zur Forschung von Prof. Hell