Möbel für die neue Schule

Zu Beginn des Schuljahres 2014-2015 erhielt die Lenauschule ein neues Gebäude in der Straße Intrarea Doinei, unweit des Kreisverkehrs auf dem Marasti-Platz, bzw. des Botanischen Parks und des städtischen Krankenhauses. Dort werden nun die Schüler der Klassenstufen 5-8 unterrichtet. Insgesamt sind es 16 Klassen mit über 400 Schüler. Damit können zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte der Schule alle Schüler vormittags unterrichtet werden.

Das Gebäude in dem die neue Schule untergebracht ist, ist eine ehemalige Autoreparaturwerkstätte des rumänischen Automobilclubs, welches nun dem lokalen Nahverkehrsunternehmen RATT gehört. Von diesem wurde die Werkstatt zu einem Bürogebäude umgebaut und renoviert. Da RATT das Gebäude im Moment noch nicht benötigt, wurde es der Schule zu günstigen Mietpreisen überlassen, bis diese ein neu zu erstellendes Schulzentrum in unmittelbarer Nachbarschaft auf dem Gelände der West-Universität (Oituz-Str.) beziehen kann. Absehbar ist der Umzugstermin allerdings noch lange nicht, denn obwohl die Planungen dafür bereits 2008 begonnen haben, wird bis zum Baubeginn wohl noch einige Zeit vergehen.

Die Innenrenovierungsarbeiten konnten bis zum Schulbeginn abgeschlossen werden, doch Möbel waren keine vorhanden. Hier sprang der Verein der Freunde der Lenauschule in die Bresche. Mitte September 2014 konnten von mehreren Münchner Schulen gebrauchte aber noch sehr gut erhaltene Tische, Stühle und Schränke eingesammelt und mit zwei Sattelschleppern nach Temeswar gebracht werden. Die Organisation lag in den Händen von Vorstandsmitglied Karin Müller-Franzen, die selbst eine Realschule in München leitet. Beim Einsammeln und Verladen der Möbel bekam sie Hilfe von Lehrern und Angestellten der Lenauschule, die eigens dafür nach München reisten.

Die über 500 Stühle, 300 Tische, 15 Schränke, sechs Wandtafeln und drei Tagelichtprojektoren die der Verein der Freunde der Lenauschule auf den Weg gebracht hat, haben das leer stehende Bürogebäude in eine Schule verwandelt. Für den Transport mit den Sattelschlepper, die Miete von Kleintransporter sowie für Unterkunft und Verpflegung des Hilfspersonals hat der Verein knapp 4000 Euro aufgewendet.

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